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Alle Berichte mit dem Stichwort "Preise"



Alltags-Serie, Teil Zwei: Essen und Einkaufen

Es gibt in Malawi zwei große Supermarktketten. Die malawische Kette Peoples, die recht viele Filialen in allen mittelgroßen bis großen Städten betreibt, und die südafrikanische Shoprite-Kette, die nur je eine Niederlassung in Lilongwe und Blantyre hat. Shoprite hat in Südafrika das Image des schmuddeligen Billigladens, hier kaufen dort nur die obersten Einkommensschichten ein. Dementsprechend ist auch alles nicht ganz billig. Nach frischer Milch und Sahne sucht man aber auch da lange, und wenn man sie findet muss man dafür mindestens das Doppelte des deutschen Preises zahlen. Dasselbe gilt für Käse. 500g Gouda können locker 20 bis 30 Euro kosten...

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Taxi im Graben und Teil eins der Alltags-Serie

Die letzte Woche über haben wir tatsächlich gearbeitet! Morgens und teilweise nachmittags hatten wir Workshops mit den anderen Lehrern zu Themen wie Unterrichtsvorbereitung, Methodik und – sehr ausführlich – zu den Prinzipien von BACOMA: Hardworking, Resourcefulness, Productivity, Christian Values, Excellence und Teamwork. War auch alles sehr interessant, aber nicht sonderlich effektiv...

Mittlerweile musste ich auch erfahren, dass die Computer doch nicht so bald kommen. Die NGO hat‘s verplant und vergessen sie zu bestellen. Kommen also mit der nächsten Lieferung Mitte Januar (wer’s glaubt).

Und gestern Abend dann der Schock fürs Leben: Eigentlich wollten wir ja nur in eine kleine Bar in Blantyre fahren. Dummerweise ist der Taxifahrer mit seinem Taxi von der Straße abgekommen. Weiter ging‘s dafür auf seitlich angebrachten, zwanzig Zentimeter hohen Beton-Stoppern, die für den Unterboden des Fahrzeugs sicherlich unbequem waren, unsere Geschwindigkeit aber glücklicherweise stark reduzieren konnten. Denn in Blantyre sind parallel zur Hauptstraße anderthalb Meter tiefe, betonierte Rinnen angebracht, die in der Regenzeit für den nötigen Wasserabfluss sorgen. In einer solchen endete unsere Fahrt...

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Die ersten Tage in Blantyre

Endlich kann ich mich mal aus Blantyre melden! Wir sind gut hier angekommen, nach einer fünfstündigen Fahrt von Lilongwe in den Süden Malawis. Die Straße nach Blantyre ist komplett geteert, aber nicht immer in gutem Zustand. Oftmals zieren tiefe Schlaglöcher das Straßenbild, manche sogar einen halben Meter tief! Besonders nachts ist das ein Problem, weil es keine Straßenbeleuchtung gibt und viele Autos ohne Licht fahren, sodass die Fahrer oft keine Möglichkeit haben, den Schlaglöchern auszuweichen.

In Blantyre wohnen wir eigentlich zu Dritt in einem kleinen Haus mit Wohnzimmer, Küche, Bad, Abstellkammer und für jeden ein eigenes Schlafzimmer. Eigentlich...

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Taschengeld, malawisches Essen und Minibusse

Zwei weitere Tage in Malawi vorbei und eine Menge erlebt: Der Freitag hat um halb acht mit einer eiskalten Dusche begonnen, den warmes Wasser scheint es hier in unserer Unterkunft nicht zu geben. Nach dem Frühstück haben wir Taschen- und Verpflegungsgeld für die nächsten beiden Monate bekommen. 100€ im Monat Taschengeld plus 80€ für Verpflegung erhalten wir Freiwillige, das ist leider mehr als die viele Malawier verdienen. Die Landeswährung ist Kwacha. 200 Kwacha entsprechen im Moment einem Euro. Ein Eurocent sind also zwei Kwacha. Trotzdem wird ein Kwacha nochmals in 100 Tambale aufgeteilt, die wir bisher aber noch nicht gesehen haben. ...

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