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Alle Berichte mit dem Stichwort "Minibus"



Grenzerfahrungen

Fünf Tage, vier Länder, drei Hauptstädte. Ich war mal wieder im Urlaub, habe Afrika auf Schienen durchquert, die Victoria-Fälle besucht und Grenzerfahrungen in verschiedener Hinsicht gemacht. Und zurzeit halte ich mich illegal in Malawi auf.

Dienstag war malawischer Nationalfeiertag. Und da Paraden zurzeit sowieso immer gestoppt werden, weil sie als Forum für Homosexuellen-Aktivisten dienen könnten, gab es nicht groß was zu verpassen. Also habe ich mir Montag und Mittwoch frei genommen und bin mit einem Freiwilligen aus Lilongwe für fünf Tage zu den Victoria-Fällen aufgebrochen...

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Halbzeitbericht

Wir schreiben den zweiten März 2010. Genau heute vor sechs Monaten bin ich in Deutschland aufgebrochen und einen Tag später 7.500 km weiter südlich aus dem Flugzeug gestiegen, in Lilongwe, der Hauptstadt Malawis. Jetzt ist also Halbzeit. Zeit für ein Resümee...

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Der Nationalpark-Flop

Der Liwonde Nationalpark ist nur drei Stunden mit dem Minibus von Blantyre entfernt und wird gerne mit Elefanten- und Nilpferdgarantie beworben. Deshalb darf man ohne Auto auch nicht herein. Das war unser Problem. Aber von vorne:

Morgens mit dem Minibus zur Blantyre Bus Station. Dort haben wir erfahren, dass wir in Limbe fragen müssen. Das ist von unserem Haus genauso weit entfernt wie die Busstation – nur in die andere Richtung. Also zurück, auch gleich einen Minibus gefunden, halbe Stunde gewartet, dass er voll wird und losgedüst Richtung Liwonde. Die Heckklappe war nur von außen mit einer Schnur zugehalten, nach jedem größeren Hüpfer haben wir immer nachgeschaut, ob die Klappe und vielmehr unsere Rucksäcke noch da waren. Darin war nämlich unser Zelt, 10 Liter Wasser, Schlafsäcke, Decken, Klamotten etc. untergebracht. Was man halt so braucht für eine Nacht ohne Bett, Strom und Wasser im Nationalpark...

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Party in Blantyre und Empfang beim Botschafter

Wir ankündigt hatten wir am Wochenende volles Haus. Letztendlich waren wir sogar zu elft, haben uns Blantyre und Limbe angeschaut und sind abends in einer sehr netten Bar namens Doogles abgestiegen. Eigentlich eine Backpacker-Lodge und auch generell sehr teuer war die überwiegende Zahl der Gäste weiß. Drei weiße Malawier, gegen die einige von uns mehrere Runden Billard spielten, gaben eine Runde nach der anderen aus. Bei einem Preis von weniger als einem Euro pro Flasche Carlsberg-Bier ist das Loch im Geldbeutel am nächsten Tag allerdings nicht ganz so groß, wie das in Deutschland der Fall wäre...

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Pommes, Regen, Stadtrundfahrt

Heute war – wer hätte es auch anders erwartet – mal wieder kein Arbeitstag. Stattdessen sind wir auf Sightseeing-Tour gefahren, und zwar – weil alle zur Verfügung stehenden Autos doch nicht zur Verfügung standen oder kaputt waren – mit dem Minibus. Aber das einzige große Ziel war die Blantyre Mission Church, von der ich Fotos bei Flickr hochgeladen habe...

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Letzte Meldung aus Lilongwe

Der letzte Tag im weltwärts-Haus neigt sich dem Ende zu! Morgen früh werden wir, die letzen vier Verbliebenen, nach Blantyre gefahren. Alle anderen sind schon an ihre Einsatzplätze gebracht worden und den ersten Rückmeldungen nach sogar erfolgreich.

Heute Mittag habe ich Wäsche gewaschen, mangels Waschmaschine von Hand. Ganz schön mühsam, aber immerhin wird selbst die dickste Jeans bei unseren 31°C in einer knappen Stunde trocken!...

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Grillparty im weltwärts-Haus

So, drei Tage lang nicht mehr geschrieben. Aber es gab auch nicht wirklich viel zu berichten. Am Freitag haben wir hier beim weltwärts-Haus eine Grillparty geschmissen, für die Vertreter der Partnerorganisationen, die direkten Kollegen und die Mentoren. Und natürlich für uns :-)

Die meisten sind auch gekommen, die Mentorin für uns Blantyre-Leute war aber leider verhindert. Dafür kennen wir den Headmaster von BACOMA schon. Er hat uns zusammen mit unserer Entsendeorganisation vorbereitet und beispielsweise die Kultureinführung übernommen. BACOMA steht für Baptists Convention of Malawi, die Organisation, bei der ich meinen Freiwilligendienst leisten werde. Vom Headmaster habe ich auch schon ein paar Details erfahren, was meine Arbeit angeht. So sollen Schüler und Lehrer im Umgang mit Computern unterrichtet werden, eine Website erstellt und die Infrastruktur gekümmert werden. Letztere besteht aber noch nicht :-D...

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Die ominöse Frucht und das Paket aus Deutschland

Im Chichewa-Unterricht heute Morgen kam das Kapitel kaufen und verkaufen auf dem Markt dran. Jetzt können wir uns über zu hohe Preise beschweren, und darüber, dass „mtengo wa mzungu“ (Extrahohe Preise für Weiße) berechnet werden. Der Verkäufer kann dann selbst ein Lachen nicht verkneifen und geht mit dem Preis wieder runter. Haben wir auf dem Markt erfolgreich angewandt, als wir zu dritt Zutaten für ein leckeres Chili-con-carne gekauft haben. 20 Tomaten, fünf Zwiebeln, eine Knoblauchzehe, ein Kilogramm Kidneybohnen, vier Paprika und zwei Hände voll grüner Chilischoten für 800 Kwacha (also vier Euro). Wahrscheinlich wurden wir trotzdem noch übers Ohr gehauen…...

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Fahrradfahren, schon wieder Minibus und Einkaufen auf dem Markt

Gestern hatten wir einen freien Nachmittag, den wir zu einer Erkundungstour durch Lilongwe genutzt haben. Mit dem Fahrrad. Unsere Entsendeorganisation hat eine ganze Palette gekauft, zwar gebraucht, aber angeblich in einem guten Zustand. Angeblich :-D Das Gegenteil hat sich dann im Laufe des Nachmittags erwiesen. Ein Fahrrad war schon vorher bei einer Fahrt zum nahe gelegenen Supermarkt durch die Unbeständigkeit der Kette aufgefallen (ich habe dann einen anderen Freiwilligen den Rückweg gezogen)...

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Taschengeld, malawisches Essen und Minibusse

Zwei weitere Tage in Malawi vorbei und eine Menge erlebt: Der Freitag hat um halb acht mit einer eiskalten Dusche begonnen, den warmes Wasser scheint es hier in unserer Unterkunft nicht zu geben. Nach dem Frühstück haben wir Taschen- und Verpflegungsgeld für die nächsten beiden Monate bekommen. 100€ im Monat Taschengeld plus 80€ für Verpflegung erhalten wir Freiwillige, das ist leider mehr als die viele Malawier verdienen. Die Landeswährung ist Kwacha. 200 Kwacha entsprechen im Moment einem Euro. Ein Eurocent sind also zwei Kwacha. Trotzdem wird ein Kwacha nochmals in 100 Tambale aufgeteilt, die wir bisher aber noch nicht gesehen haben. ...

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