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Alle Berichte mit dem Stichwort "Jacaranda"



Zur Lage der Nation

Ein Wunder ist geschehen! Nach zehn Monaten in Malawi, nein, zehn Monaten bei BACOMA sind nun endlich drei Computer da! Erwartet hatte ich es ehrlich gesagt schon lange nicht mehr, aber nun stehen sie hier und ich kann für die letzten drei verbliebenen Schulwochen in diesem Trimester Computerunterricht geben. Wow!

Computer-Unterricht
Leider wird die als Computerraum deklarierte Kammer mittlerweile als Abstellraum genutzt, sodass der Unterricht in den kleinen Klassenzimmern stattfinden muss. Die Computer müssen also vor jeder Stunde dorthin getragen werden, was aber nicht weiter tragisch ist, da aufgrund der geringen Größe der Klassenräume nur ein Computer verwendet werden kann...

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China meets Jacaranda

Zehn Tage lang waren 32 amerikanisch-chinesische Teenager zu Gast bei Jacaranda. Wie schon im Jahr zuvor halfen die Schüler der Shanghai American School mit, ein neues Gebäude zu bauen, haben mit den Jacaranda-Kids gespielt und gelernt und einen musikalischen Beitrag zum Benefiz-Festival geleistet. Morgen fährt die Delegation nach Lilongwe, um einen 20-stündigen Heimflug anzutreten, heute wurden sie offiziell verabschiedet.

Daher hat es sich auch der chinesische Botschafter und selbsterklärter Freund von Jacaranda, Lin Songtian, nicht nehmen lassen vorbeizuschneien...

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Jacaranda Music Explosion, oder: Wie wir das Haus gerockt haben

Aus und vorbei. Der bisher wahrscheinlich größte Meilenstein in meinem weltwärts-Jahr ist gelegt worden, ein organisatorisches Riesenwerk hat seinen finalen Showdown erreicht. Jacaranda Music Explosion, das seit Wochen von uns vorbereitete Benefiz-Konzert für Jacaranda, ist gestern hochgegangen und hat zwar keinen großen Krater aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen...

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Der Tag vor der großen Show

Wir haben 10.000 Flyer verteilt und 500 Poster aufgehängt, Werbung lief auf vier verschiedenen Radiostationen und sogar einmal im Fernsehen, wir sind im Newsletter vom French Cultural Center, dem Veranstaltungskalender schlechthin und wir haben sogar eine Facebook Fanpage. Was kann also noch schief gehen bei der Jacaranda Music Explosion?

Von 400 verfügbaren Tickets haben wir zwar erst etwa 40 Stück verkauft, aber ein Kartenvorverkauf ist in Malawi sowieso nicht üblich. Nach dem, was wir so gehört und an Feedback bekommen haben, werden weitaus mehr Besucher kommen als wir Tickets verkaufen können...

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Arbeitsverhältnisse weiterhin unklar

Eine weitere Woche nähert sich ihrem Ende und noch immer steht nicht so richtig fest, wo ich nun eigentlich arbeiten soll. Würde es nach mir gehen, hätte ich BACOMA bereits vollständig den Rücken gekehrt und würde die gesamte Zeit in Jacaranda investieren, wo es mit der Bücherei, dem Festival, den Computern, der Website und jede Menge mehr durchaus genug zu tun gibt. Allerdings ist BACOMA meine offizielle Partnerorganisation und falls dort für mich Arbeit gefunden wird, soll sie das auch bleiben. Und zwar je nach Menge der Arbeit für die Morgenstunden von zwei bis fünf Tagen die Woche. Und natürlich findet BACOMA unter diesem Druck auch irgendwelche Arbeit.

Plötzlich soll ich Mathe-Unterricht geben, Examen abtippen und sowieso kommen ja in zwei Wochen die Computer. Wer die Leidensgeschichte mit den Rechnern bisher mit verfolgt hat, versteht, warum ich dieser Aussage wenig Glauben schenken kann. Da ich aber sowieso nur noch die drei Tage bis zum Besuch meiner Eltern arbeite und dann Urlaub habe, ließ ich mich darauf ein. Wenn bei meiner Rückkehr in drei Wochen Computer da sind, gut. Dann bleibe ich vier- oder zur Not auch fünfmal die Woche vormittags bei BACOMA. Ansonsten eben nur ein- oder zweimal.

Jacaranda bereitet sich unterdessen auf verschiedene Benefiz-Veranstaltungen vor, die im Zusammenhang mit dem Festival stehen, das wir für Blantyre planen...

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Ab in den Süden

Am Samstag war bekanntlich erster Mai, was auch hier ein Feiertag ist und sogar mit einigen friedlichen Demonstrationsmärschen zelebriert wurde. Und wie das mit auf Wochenenden fallenden Feiertagen hier so ist, sie werden montags nachgeholt.

Der Hafen von Nsanje
Wir haben das verlängerte Wochenende genutzt, um uns ein Bild von einem Mythos zu verschaffen, der hier schon lange Gesprächsthema ist. Nämlich der geplante Inlandshafen in Nsanje, der südlichsten Stadt Malawis. Bingu, der amtierende Präsident, wirbt auf riesigen Plakaten für dessen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Landes und er hat damit auch nicht ganz unrecht. Denn in Malawi, das selber keinen Zugang zum Meer hat, ist alles äußerst teuer. Das trifft natürlich besonders Importgüter. Aber da sich Malawi in keinster Weise selbst versorgen kann ist es vom teuren Import abhängig, was bei den langen Transportwegen auch die Preise für alltägliche Dinge in die Höhe treibt. So sind die Lebenshaltungskosten hier beispielsweise zwei- bis dreimal höher, als in den Nachbarländern Tansania und Mosambik.

Der malawische Zugang zum Meer
Die Idee vom Nsanje-Hafen ist nun, durch den Ausbau des Shire-Flusses für die Container-Schifffahrt den Zugang zum Sambesi-Fluss zu schaffen, der wiederum bei Mosambik ins Meer führt...

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Im Süden nichts Neues

Die letzte Woche ist ruhig und ohne besondere Vorkommnisse verlaufen: Morgens bei BACOMA langweilen, Nachmittags bei Jacaranda arbeiten. Da gibt es wegen eines Musik-Festivals nämlich ganz schön viel zu tun. Zu Gunsten von Jacaranda findet das an einem prominenten Veranstaltungsort in Blantyre statt. Wir haben viele namhafte malawische Künstler dafür gewinnen können, kostenlos zu spielen. Sogar der Innenminister von Malawi wird dabei sein und Stücke auf der Gitarre vortragen.

Damit aber auch Gäste kommen müssen Flyer und Poster getaltet werden und die Werbetrommel vor Ort gerührt werden. Die Flyer gestaltet übrigens Martin für uns, dafür einen großen Dank! ;-) Nach dem Druck in Deutschland werden sie von Malawi-Besuchern mitgenommen und erreichen uns Mitte Mai.

Eine Neuigkeit gibt es aber noch: Ich habe recht positive Signale von meiner Entsendeorganisation erhalten, dass ich vielleicht komplett zu Jacaranda wechseln und dort den ganzen Tag arbeiten kann. Besonders wegen der moment gar nicht vorhandenen Arbeit bei BACOMA macht das auch echt Sinn. Eine entgültige Entscheidung steht noch aus.

Der Umzug ins neue Haus zieht sich allerdings noch etwas hin. Weil die Renovierungsarbeiten noch immer nicht abgeschlossen wurden, verzögert sich unser Umzug voraussichtlich bis Mitte nächsten Monats.

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Bingu liebt Callista - die Hochzeit des Präsidenten

Lilongwe ist außer Rand und Band. Straßen sind gesperrt und geschmückt, alle anderen verstopft. Bei TV Malawi und allen drei Radiosendungen gibt es seit zwei Wochen kein anderes Thema mehr. Die Zeitungen sind heute voller roter Herzen. „Love in the air“ titelt The Nation und ist heute dank zahlreicher Glückwunschanzeigen doppelt dick. Malawi News hat ein Sonderblatt herausgebracht. In großer Lettern prangt darauf: „Presidential Wedding“. Der Präsident heiratet also...

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Zwischenseminar und Schulausflug

Ich habe mir etwas Zeit gelassen, für diesen Beitrag. Liegt aber nur teilweise an Faulheit. Die Hälfte der letzten Zeit war ich unterwegs. Außerdem ist nach zwei Festplatten, zwei Handys und einem USB-Stick nun auch der Bildschirm vom Laptop kaputt. Ich konnte zwar noch einen alten Röhrenmonitor auftreiben, mit dessen Hilfe es mir gelang, die Daten zu sichern. Den aber immer mit zum Internet-Hotspot zu schleppen ist etwas mühsam, zumal es dort keine Steckdosen gibt.

Anfang März hatten wir – pünktlich zur Halbzeit – unser Zwischenseminar in Mangochi am See. Viel Programm, Zeit für Reflexion und die Möglichkeit alle Freiwilligen mal kennenzulernen...

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Ein Haufen Arbeit

Eine ganze Woche ist seit dem letzten Eintrag vergangen und das liegt – ihr werdet’s nicht glauben – daran, dass ich vorher keine Zeit hatte. Die Blantyre Baptist Academy beschäftigt mich jetzt Montag- bis Donnerstagvormittag, 7:30 bis 12:00 Uhr, Computerunterricht in Form 1-4. Montags- bis Mittwochsnachmittags ist danach Computer Club bei der Baptist Convention Primary School angesagt, anderthalb Stunden am Tag für Standard 4 und 5. Donnerstagnachmittag Sportunterricht. Der ganze Freitag ist für die Office-Arbeiten, die Auswertung der Anwesenheitslisten, die anfallenden Computerprobleme reserviert. Abends und am Wochenende...

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Wochenendausflug in den Nationalpark

Mit etwas Verspätung folgen heute die Erlebnisse des vergangenen Wochenendes. Das geplante Hitch-Hiking-Wettrennen musste leider ausfallen, es ließen sich nicht genügend Zelte auftreiben. Spontan wie wir seit Afrika sind haben wir uns daraufhin für eine Nationalpark-Tour in den Süden entschieden. Auf der wunderschönen Panorama-Straße Richtung Chikwawa, mit Blick auf die riesigen Zuckerplantagen des Südens, wurden wir von heftigsten Regenfällen begleitet, die uns zwar mehrmals zum Anhalten zwangen aber nicht von unserem Ziel abbringen konnten. Und wir wurden nicht enttäuscht...

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