Mär
2
9:33 Uhr
Wir schreiben den zweiten März 2010. Genau heute vor sechs Monaten bin ich in Deutschland aufgebrochen und einen Tag später 7.500 km weiter südlich aus dem Flugzeug gestiegen, in Lilongwe, der Hauptstadt Malawis. Jetzt ist also Halbzeit. Zeit für ein Resümee...
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Dez
6
22:31 Uhr
Es gibt in Malawi zwei große Supermarktketten. Die malawische Kette Peoples, die recht viele Filialen in allen mittelgroßen bis großen Städten betreibt, und die südafrikanische Shoprite-Kette, die nur je eine Niederlassung in Lilongwe und Blantyre hat. Shoprite hat in Südafrika das Image des schmuddeligen Billigladens, hier kaufen dort nur die obersten Einkommensschichten ein. Dementsprechend ist auch alles nicht ganz billig. Nach frischer Milch und Sahne sucht man aber auch da lange, und wenn man sie findet muss man dafür mindestens das Doppelte des deutschen Preises zahlen. Dasselbe gilt für Käse. 500g Gouda können locker 20 bis 30 Euro kosten...
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Sep
5
20:44 Uhr
Zwei weitere Tage in Malawi vorbei und eine Menge erlebt: Der Freitag hat um halb acht mit einer eiskalten Dusche begonnen, den warmes Wasser scheint es hier in unserer Unterkunft nicht zu geben. Nach dem Frühstück haben wir Taschen- und Verpflegungsgeld für die nächsten beiden Monate bekommen. 100€ im Monat Taschengeld plus 80€ für Verpflegung erhalten wir Freiwillige, das ist leider mehr als die viele Malawier verdienen. Die Landeswährung ist Kwacha. 200 Kwacha entsprechen im Moment einem Euro. Ein Eurocent sind also zwei Kwacha. Trotzdem wird ein Kwacha nochmals in 100 Tambale aufgeteilt, die wir bisher aber noch nicht gesehen haben. ...
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