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Alle Berichte mit der Ortsmarkierung "Mua Mission"



Wie verhext

Hexen fliegen hier zwar nicht auf Besen, dafür aber auf Eulen. Und können sich auch wahlweise in diese verwandeln. Zum Repertoire gehören auch: Töten mit einem Augenschlag, Liebesblindheit bewirken und Impotenz hervorrufen. In Mulanje hat eine Hexe sogar einen Stein zur Welt gebracht.

Viele Malawier glauben an die Existenz und die Auswirkungen von Hexerei. Auf dem Ndirande Mountain sollte man sich nicht abseits der Pfade bewegen, weil es böse Geister gibt und hin und wieder wird jemand wegen „Witchcraft“ verhaftet und bisweilen sogar ins Gefängnis gesperrt...

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Funkstille beendet

Nach einem Monat Funkstille gibt es nun endlich wieder einen Bericht. Grund für die Schreibpause war ein dreiwöchiger Urlaub mit meiner Familie in Malawi und eine weitere stressige Woche, featuring Umzug, Bandauftritten, Cocktail-Party und Konzertorganisation. Aber der Reihe nach...

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Mua Mission, Senga Bay, Krankenhaus, Arbeiten

Mittlerweile bin ich wieder in Blantyre und habe Internet. Eine Menge passiert in der Zwischenzeit, aber der Reihe nach:

Bevor wir vorletztes Wochenende nach Mua aufgebrochen sind kam mein Chef zu mir, weil einer der Computer wieder Viren hatte (noch haben fast alle welche, aber zwei konnte ich mittlerweile befreien). Ein mir nicht bekanntes und am Tag zuvor definitiv nicht installiertes Programm names Antivirus Pro 2010 meldete knapp 20 verschiedene Viren auf dem Computer, die dringend entfernt werden sollten. Das könne aber nur die Vollversion. Kostenpunkt: 30$. Und das blöde Programm lässt sich nicht entfernen, zumindest nicht mit herkömmlichen Mitteln. Eine kurze Recherche im Internet bestätigte mir dann: Das Programm selber ist ein Fake, das einem zum Kauf einer (nutzlosen) Vollversion bewegen will, in dem es nicht vorhandene Viren erkennt. Mit ein paar Kniffen lässt es sich zum Glück auch entfernen. Bleibt nur die Frage, wer es installiert hat...

Die ganze letzte Woche über war, wie ja bereits kurz berichtet, Kulturkurs in der Mua Mission...

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Kleines Lebenszeichen

Die vergangene Woche war recht entspannt, am Donnerstag war naemlich Muttertag und somit frei. Am Freitag hatten wir ein Meeting mit der Schulleitung, wo wir unsere Ideen fuer die summer terms nochmals vorgestellt und vorallem den von Meryem erarbeiteten Unterrichtsplan erklaert haben. Leider fehlt seit einigen Tagen die Druckertinte fuer alle Drucker, genausolang wird aber auch angeblich neue besorgt. Jedenfalls konnten wir wichtige Listen nicht ausdrucken, in die sich die Schueler eintragen muessen, und zwar am Montag (also gestern). Da wir aber seit dem Wochenende nicht mehr da sind, koennen wir nicht sagen, ob das geschehen ist...

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Der Nationalpark-Flop

Der Liwonde Nationalpark ist nur drei Stunden mit dem Minibus von Blantyre entfernt und wird gerne mit Elefanten- und Nilpferdgarantie beworben. Deshalb darf man ohne Auto auch nicht herein. Das war unser Problem. Aber von vorne:

Morgens mit dem Minibus zur Blantyre Bus Station. Dort haben wir erfahren, dass wir in Limbe fragen müssen. Das ist von unserem Haus genauso weit entfernt wie die Busstation – nur in die andere Richtung. Also zurück, auch gleich einen Minibus gefunden, halbe Stunde gewartet, dass er voll wird und losgedüst Richtung Liwonde. Die Heckklappe war nur von außen mit einer Schnur zugehalten, nach jedem größeren Hüpfer haben wir immer nachgeschaut, ob die Klappe und vielmehr unsere Rucksäcke noch da waren. Darin war nämlich unser Zelt, 10 Liter Wasser, Schlafsäcke, Decken, Klamotten etc. untergebracht. Was man halt so braucht für eine Nacht ohne Bett, Strom und Wasser im Nationalpark...

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