Jul
26
9:56 Uhr
Hexen fliegen hier zwar nicht auf Besen, dafür aber auf Eulen. Und können sich auch wahlweise in diese verwandeln. Zum Repertoire gehören auch: Töten mit einem Augenschlag, Liebesblindheit bewirken und Impotenz hervorrufen. In Mulanje hat eine Hexe sogar einen Stein zur Welt gebracht.
Viele Malawier glauben an die Existenz und die Auswirkungen von Hexerei. Auf dem Ndirande Mountain sollte man sich nicht abseits der Pfade bewegen, weil es böse Geister gibt und hin und wieder wird jemand wegen „Witchcraft“ verhaftet und bisweilen sogar ins Gefängnis gesperrt...
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Feb
28
19:18 Uhr
Hat mal wieder lange auf sich warten lassen, der Blogeintrag. Habe einfach in letzter Zeit nicht mehr so viele freie Minuten, in denen ich mich dazu aufraffen würde, was zu tippen. Trotzdem sollen die Ereignisse der letzten anderthalb Wochen nicht unerwähnt bleiben.
Hausparty bei uns
Am Freitagabend haben wir bei uns den Geburtstag einer Bekannten gefeiert, die bei Jacaranda arbeitet. Geplant war draußen, auf dem Gelände vor unserem Haus, zu feiern. Natürlich hat es geregnet. Wir haben unser Haus zwar schon darauf vorbereitet, alles Zerbrechliche oder Wertvolle in unsere Zimmer gesperrt und das Wohnzimmer aufgeräumt. Aber trotzdem sind fast 35 Gäste doch eine Belastungsprobe für unser Haus gewesen...
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Okt
13
9:07 Uhr
Der Liwonde Nationalpark ist nur drei Stunden mit dem Minibus von Blantyre entfernt und wird gerne mit Elefanten- und Nilpferdgarantie beworben. Deshalb darf man ohne Auto auch nicht herein. Das war unser Problem. Aber von vorne:
Morgens mit dem Minibus zur Blantyre Bus Station. Dort haben wir erfahren, dass wir in Limbe fragen müssen. Das ist von unserem Haus genauso weit entfernt wie die Busstation – nur in die andere Richtung. Also zurück, auch gleich einen Minibus gefunden, halbe Stunde gewartet, dass er voll wird und losgedüst Richtung Liwonde. Die Heckklappe war nur von außen mit einer Schnur zugehalten, nach jedem größeren Hüpfer haben wir immer nachgeschaut, ob die Klappe und vielmehr unsere Rucksäcke noch da waren. Darin war nämlich unser Zelt, 10 Liter Wasser, Schlafsäcke, Decken, Klamotten etc. untergebracht. Was man halt so braucht für eine Nacht ohne Bett, Strom und Wasser im Nationalpark...
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