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Alle Berichte in der Kategorie "Büroarbeit"



Arbeitsverhältnisse weiterhin unklar

Eine weitere Woche nähert sich ihrem Ende und noch immer steht nicht so richtig fest, wo ich nun eigentlich arbeiten soll. Würde es nach mir gehen, hätte ich BACOMA bereits vollständig den Rücken gekehrt und würde die gesamte Zeit in Jacaranda investieren, wo es mit der Bücherei, dem Festival, den Computern, der Website und jede Menge mehr durchaus genug zu tun gibt. Allerdings ist BACOMA meine offizielle Partnerorganisation und falls dort für mich Arbeit gefunden wird, soll sie das auch bleiben. Und zwar je nach Menge der Arbeit für die Morgenstunden von zwei bis fünf Tagen die Woche. Und natürlich findet BACOMA unter diesem Druck auch irgendwelche Arbeit.

Plötzlich soll ich Mathe-Unterricht geben, Examen abtippen und sowieso kommen ja in zwei Wochen die Computer. Wer die Leidensgeschichte mit den Rechnern bisher mit verfolgt hat, versteht, warum ich dieser Aussage wenig Glauben schenken kann. Da ich aber sowieso nur noch die drei Tage bis zum Besuch meiner Eltern arbeite und dann Urlaub habe, ließ ich mich darauf ein. Wenn bei meiner Rückkehr in drei Wochen Computer da sind, gut. Dann bleibe ich vier- oder zur Not auch fünfmal die Woche vormittags bei BACOMA. Ansonsten eben nur ein- oder zweimal.

Jacaranda bereitet sich unterdessen auf verschiedene Benefiz-Veranstaltungen vor, die im Zusammenhang mit dem Festival stehen, das wir für Blantyre planen...

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Ab in den Süden

Am Samstag war bekanntlich erster Mai, was auch hier ein Feiertag ist und sogar mit einigen friedlichen Demonstrationsmärschen zelebriert wurde. Und wie das mit auf Wochenenden fallenden Feiertagen hier so ist, sie werden montags nachgeholt.

Der Hafen von Nsanje
Wir haben das verlängerte Wochenende genutzt, um uns ein Bild von einem Mythos zu verschaffen, der hier schon lange Gesprächsthema ist. Nämlich der geplante Inlandshafen in Nsanje, der südlichsten Stadt Malawis. Bingu, der amtierende Präsident, wirbt auf riesigen Plakaten für dessen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Landes und er hat damit auch nicht ganz unrecht. Denn in Malawi, das selber keinen Zugang zum Meer hat, ist alles äußerst teuer. Das trifft natürlich besonders Importgüter. Aber da sich Malawi in keinster Weise selbst versorgen kann ist es vom teuren Import abhängig, was bei den langen Transportwegen auch die Preise für alltägliche Dinge in die Höhe treibt. So sind die Lebenshaltungskosten hier beispielsweise zwei- bis dreimal höher, als in den Nachbarländern Tansania und Mosambik.

Der malawische Zugang zum Meer
Die Idee vom Nsanje-Hafen ist nun, durch den Ausbau des Shire-Flusses für die Container-Schifffahrt den Zugang zum Sambesi-Fluss zu schaffen, der wiederum bei Mosambik ins Meer führt...

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Im Süden nichts Neues

Die letzte Woche ist ruhig und ohne besondere Vorkommnisse verlaufen: Morgens bei BACOMA langweilen, Nachmittags bei Jacaranda arbeiten. Da gibt es wegen eines Musik-Festivals nämlich ganz schön viel zu tun. Zu Gunsten von Jacaranda findet das an einem prominenten Veranstaltungsort in Blantyre statt. Wir haben viele namhafte malawische Künstler dafür gewinnen können, kostenlos zu spielen. Sogar der Innenminister von Malawi wird dabei sein und Stücke auf der Gitarre vortragen.

Damit aber auch Gäste kommen müssen Flyer und Poster getaltet werden und die Werbetrommel vor Ort gerührt werden. Die Flyer gestaltet übrigens Martin für uns, dafür einen großen Dank! ;-) Nach dem Druck in Deutschland werden sie von Malawi-Besuchern mitgenommen und erreichen uns Mitte Mai.

Eine Neuigkeit gibt es aber noch: Ich habe recht positive Signale von meiner Entsendeorganisation erhalten, dass ich vielleicht komplett zu Jacaranda wechseln und dort den ganzen Tag arbeiten kann. Besonders wegen der moment gar nicht vorhandenen Arbeit bei BACOMA macht das auch echt Sinn. Eine entgültige Entscheidung steht noch aus.

Der Umzug ins neue Haus zieht sich allerdings noch etwas hin. Weil die Renovierungsarbeiten noch immer nicht abgeschlossen wurden, verzögert sich unser Umzug voraussichtlich bis Mitte nächsten Monats.

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Bingu liebt Callista - die Hochzeit des Präsidenten

Lilongwe ist außer Rand und Band. Straßen sind gesperrt und geschmückt, alle anderen verstopft. Bei TV Malawi und allen drei Radiosendungen gibt es seit zwei Wochen kein anderes Thema mehr. Die Zeitungen sind heute voller roter Herzen. „Love in the air“ titelt The Nation und ist heute dank zahlreicher Glückwunschanzeigen doppelt dick. Malawi News hat ein Sonderblatt herausgebracht. In großer Lettern prangt darauf: „Presidential Wedding“. Der Präsident heiratet also...

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Zwischenseminar und Schulausflug

Ich habe mir etwas Zeit gelassen, für diesen Beitrag. Liegt aber nur teilweise an Faulheit. Die Hälfte der letzten Zeit war ich unterwegs. Außerdem ist nach zwei Festplatten, zwei Handys und einem USB-Stick nun auch der Bildschirm vom Laptop kaputt. Ich konnte zwar noch einen alten Röhrenmonitor auftreiben, mit dessen Hilfe es mir gelang, die Daten zu sichern. Den aber immer mit zum Internet-Hotspot zu schleppen ist etwas mühsam, zumal es dort keine Steckdosen gibt.

Anfang März hatten wir – pünktlich zur Halbzeit – unser Zwischenseminar in Mangochi am See. Viel Programm, Zeit für Reflexion und die Möglichkeit alle Freiwilligen mal kennenzulernen...

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Gefangen in Arbeit, gefangen von der Polizei

Tut mir Leid, dass die Blogeinträge immer weniger werden, aber in letzter Zeit gibt’s einfach so viel zu tun. Die Arbeit in der Academy verschlingt mit Vorbereitung immer den ganzen Morgen, danach Unterricht bei der Grundschule, hier mal ein Brief tippen und da mal Fotos machen, dann die Brieffreundschaft mit der englischen Partnerschule, wofür grade wieder Antworten geschrieben werden... Aber ich möchte mich nicht beklagen, ich bin wirklich froh, dass das tagtägliche rumhängen und nichts tun ein Ende hat!

Langweilig wird’s hier aber auf keinen Fall: Als wir gestern nichts ahnend und wie üblich nach einem netten Barbesuch zur Hauptstraße laufen wollten, um dort ein Taxi zu erwischen, wurde einer von uns von der Polizei festgenommen...

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Blantyre Baptist Academy

Die letzte Woche war eine übliche Arbeitswoche mit gewohnt wenig zu tun. Ein paar Listen mussten getippt, die Anwesenheit der Schüler überprüft und protokolliert und ein Drucker eingerichtet werden. Die restliche Zeit habe ich mit der Website verbracht, die ich für BACOMA erstellen soll. Am Mittwoch sollte ich erfahren, dass ich auf die Computer, auf die ich schon dreimal vertröstet wurde, noch mindestens bis Mitte März warten muss.

Sehr gelegen kam daher auch die Anfrage der Blantyre Baptist Academy an unseren Chef, ob wir nicht unter der Woche ein wenig Arbeit bei ihnen erledigen könnten. Wir sollten doch einmal schauen, ob wir in unserem engen Zeitplan bei BACOMA und der Schule noch ein wenig Platz für dieses Projekt schaffen könnten...

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Kleidung kaufen auf dem Markt

Viel getan hat sich die letzten Tage nicht. Wir haben unserem Attendance Monitoring Tool den letzten Schliff gegeben, habe hier und da nochmal kurz als Vertretung unterrichtet und ein paar Listen getippt. Mittlerweile sind auch alle offenen Stellen an der Schule besetzt worden, die neuen Lehrer wirken sehr kompetent und haben viel Erfahrung.

Gestern war dann der letzte Schultag, der für uns mit einem Treffen aller Lehrer endete, indem wir darauf hingewiesen wurden, dass die Schule ein Geschäft ist. Die Eltern sind die Kunden. Außerdem wurde festgehalten, dass das Vor-die-Tür-Setzen keine Strafe für Schüler sei, Schlagen sei da viel effektiver...

Letztes Wochenende stand ein Marktbesuch mit Fred und Jonas auf dem Programm. Besonders Samstag kann man dort immer sehr gut Kleidung kaufen, denn da kommen immer die neuen Pakete der Altkleidersammlung aus Amerika und Europa an...

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Lang, lang ist's her

Lange ist es her, seit dem letzten Blogeintrag. Viel passiert ist aber nicht. Die Schule hat sich im Laufe der ersten Woche immer weiter gefüllt, wobei laut Schulleitung unsere Malerarbeiten einen Beitrag zur Anzahl der Neuanmeldungen geleistet haben. Von der alten Belegschaft sind nur noch zwei Lehrer übrig, dem Rest wurde gekündigt und einzelne – wie im Falle der stellvertretenden Schulleiterin – sind aus persönlichen Gründen gegangen, vermutlich zu einer anderen Schule. Dafür wurden aber auch genug neue, sehr gute Lehrer eingestellt, die über viel Erfahrung verfügen. Auf Reception und Nursery, die zusammen die Vorschule bilden, wird besonderen Wert gelegt. Da die Eltern den Fortschritt der Schule Anhang des Fortschritts der kleinsten Schüler beurteilen würden. Und da die Schule im Moment auf Vordermann gebracht werden soll, sind dort nun mit Meryem insgesamt vier Lehrerinnen am Werk...

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Mua Mission, Senga Bay, Krankenhaus, Arbeiten

Mittlerweile bin ich wieder in Blantyre und habe Internet. Eine Menge passiert in der Zwischenzeit, aber der Reihe nach:

Bevor wir vorletztes Wochenende nach Mua aufgebrochen sind kam mein Chef zu mir, weil einer der Computer wieder Viren hatte (noch haben fast alle welche, aber zwei konnte ich mittlerweile befreien). Ein mir nicht bekanntes und am Tag zuvor definitiv nicht installiertes Programm names Antivirus Pro 2010 meldete knapp 20 verschiedene Viren auf dem Computer, die dringend entfernt werden sollten. Das könne aber nur die Vollversion. Kostenpunkt: 30$. Und das blöde Programm lässt sich nicht entfernen, zumindest nicht mit herkömmlichen Mitteln. Eine kurze Recherche im Internet bestätigte mir dann: Das Programm selber ist ein Fake, das einem zum Kauf einer (nutzlosen) Vollversion bewegen will, in dem es nicht vorhandene Viren erkennt. Mit ein paar Kniffen lässt es sich zum Glück auch entfernen. Bleibt nur die Frage, wer es installiert hat...

Die ganze letzte Woche über war, wie ja bereits kurz berichtet, Kulturkurs in der Mua Mission...

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Malawi vs. Elfenbeinküste

Am Donnerstag waren wir am Stadion, um Fußballtickets zu kaufen. Es gibt vier Kategorien: Auf der Riesentribüne für 500 Kwacha (2,50 €), auf einer besseren Tribüne für 2.500 Kwacha (12,50 €), auf der überdachten Tribüne (5.000 Kwacha, 25 €) und im VIP-Bereich (10.000 Kwacha, 50 €). Wir haben uns für die 2.500er-Tickets entschieden, nachdem wir von einer sehr netten Malawierin vorher durchs Stadion geführt wurden. Die Riesentribünen reichen nämlich vom Boden bis weit in den Himmel und man muss sieben bis acht (!) Stunden vorher da sein, wenn man einen halbwegs tollen Platz ergattern möchte. Ohne Dach im Sonnenschein wohlbemerkt. Für unsere Tickets mussten wir lediglich eine Dreiviertelstunde vorher da sein.

Am Freitag sollte es ein neues Meeting geben. Eigentlich irgendwann morgens...

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Party in Blantyre und Empfang beim Botschafter

Wir ankündigt hatten wir am Wochenende volles Haus. Letztendlich waren wir sogar zu elft, haben uns Blantyre und Limbe angeschaut und sind abends in einer sehr netten Bar namens Doogles abgestiegen. Eigentlich eine Backpacker-Lodge und auch generell sehr teuer war die überwiegende Zahl der Gäste weiß. Drei weiße Malawier, gegen die einige von uns mehrere Runden Billard spielten, gaben eine Runde nach der anderen aus. Bei einem Preis von weniger als einem Euro pro Flasche Carlsberg-Bier ist das Loch im Geldbeutel am nächsten Tag allerdings nicht ganz so groß, wie das in Deutschland der Fall wäre...

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Kurzer Zwischenbericht

Die letzten Tage habe ich einen Rechner neu aufgesetzt und damit alle Viren darauf entfernt. Weil aber die CDs für die anderen Rechner fehlen und nicht auffindbar sind, heißt es erst mal warten. Am TTC könnte es noch die entsprechenden CDs geben, die sind da ganz gut ausgerüstet. Aber der Lehrer, der weiß wo, der ist grade im Urlaub. Daher gab es auch heute Morgen für mich nichts Richtiges zu tun. Dafür ist jetzt wieder die ganze Wäsche gewaschen :-D...

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Der Klempner und das Post Office

Gleich vorne weg: Wir haben heute wieder nicht so richtig gearbeitet. Mit Grenna haben wir unsere Ziele für dieses Jahr besprochen und nachmittags habe ich noch herausgefunden, dass sich der Virus auf den Computern nicht entfernen lässt und die Systeme neu aufgesetzt werden müssen...

Bei uns war heute der Klempner, weil die Wasserhähne am Spülbecken zu kurz sind (also nur so grade eben übers Becken reichen). Außerdem tut einer nicht. Der Klempner kam allerdings ohne Werkzeug, hat den einen (bisher nicht funktionierenden) Wasserhahn abgeschraubt und siehe da: Es kam Wasser raus. Allerdings nun aus einem Loch in der Wand und fast kochend heiß. Nur das Verlängerungsstück passte leider nicht und so musste der alte Hahn wieder drauf, was nicht ganz einfach war...

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Drei Tage gearbeitet und schon wieder einer frei

Da ich noch keinen Computerunterricht geben kann (mangels Computern), wollte ich mich dann meinen anderen Aufgabenfeldern zuwenden, statt wieder einen ganzen Tag damit zu verbringen, einem Lehrer beim Unterrichten zuzuschauen. Zu diesen Aufgaben zählt die Computer in der Verwaltung auf Vordermann bringen und mich um einen Internetanschluss kümmern.

Das solle die Stellvertreterin von Simon entscheiden (der Chef, der aber im Moment auf Dienstreise ist)...

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