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Alle Berichte im April 2010



Im Süden nichts Neues

Die letzte Woche ist ruhig und ohne besondere Vorkommnisse verlaufen: Morgens bei BACOMA langweilen, Nachmittags bei Jacaranda arbeiten. Da gibt es wegen eines Musik-Festivals nämlich ganz schön viel zu tun. Zu Gunsten von Jacaranda findet das an einem prominenten Veranstaltungsort in Blantyre statt. Wir haben viele namhafte malawische Künstler dafür gewinnen können, kostenlos zu spielen. Sogar der Innenminister von Malawi wird dabei sein und Stücke auf der Gitarre vortragen.

Damit aber auch Gäste kommen müssen Flyer und Poster getaltet werden und die Werbetrommel vor Ort gerührt werden. Die Flyer gestaltet übrigens Martin für uns, dafür einen großen Dank! ;-) Nach dem Druck in Deutschland werden sie von Malawi-Besuchern mitgenommen und erreichen uns Mitte Mai.

Eine Neuigkeit gibt es aber noch: Ich habe recht positive Signale von meiner Entsendeorganisation erhalten, dass ich vielleicht komplett zu Jacaranda wechseln und dort den ganzen Tag arbeiten kann. Besonders wegen der moment gar nicht vorhandenen Arbeit bei BACOMA macht das auch echt Sinn. Eine entgültige Entscheidung steht noch aus.

Der Umzug ins neue Haus zieht sich allerdings noch etwas hin. Weil die Renovierungsarbeiten noch immer nicht abgeschlossen wurden, verzögert sich unser Umzug voraussichtlich bis Mitte nächsten Monats.

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Bingu liebt Callista - die Hochzeit des Präsidenten

Lilongwe ist außer Rand und Band. Straßen sind gesperrt und geschmückt, alle anderen verstopft. Bei TV Malawi und allen drei Radiosendungen gibt es seit zwei Wochen kein anderes Thema mehr. Die Zeitungen sind heute voller roter Herzen. „Love in the air“ titelt The Nation und ist heute dank zahlreicher Glückwunschanzeigen doppelt dick. Malawi News hat ein Sonderblatt herausgebracht. In großer Lettern prangt darauf: „Presidential Wedding“. Der Präsident heiratet also...

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Bad Good Friday

Erstmal: Frohe Ostern! Ich hoffe, ihr hattet ein paar ruhige Tage!

Wir jedenfalls nur teilweise. Mit unserem australischen Nachbarn wollten wir das extra lange Wochenende nutzen und nach Nkhotakota fahren, einem Dorf am See mit einem wunderschönen Strandabschnitt und gemütlichen Lodges. Wir hatten uns sogar ein Auto gemietet, um möglichst viel aus den vier Tagen herauszuholen. Am (Kar-)Freitagmorgen war der7-Sitzer bepackt und abfahrbereit, und bot dank viel Gepäck grade genug Platz für uns fünf. So weit so gut.

Aber schon nach 200km hatten wir den ersten platten Reifen. Glücklicherweise passierten wir gerade eine Polizeikontrolle und fuhren Schritttempo. Also schnell das Ersatzrad drauf und weitergedüst. Doch der Spaß sollte nicht lange halten...

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