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Alle Berichte im December 2009



Kleidung kaufen auf dem Markt

Viel getan hat sich die letzten Tage nicht. Wir haben unserem Attendance Monitoring Tool den letzten Schliff gegeben, habe hier und da nochmal kurz als Vertretung unterrichtet und ein paar Listen getippt. Mittlerweile sind auch alle offenen Stellen an der Schule besetzt worden, die neuen Lehrer wirken sehr kompetent und haben viel Erfahrung.

Gestern war dann der letzte Schultag, der für uns mit einem Treffen aller Lehrer endete, indem wir darauf hingewiesen wurden, dass die Schule ein Geschäft ist. Die Eltern sind die Kunden. Außerdem wurde festgehalten, dass das Vor-die-Tür-Setzen keine Strafe für Schüler sei, Schlagen sei da viel effektiver...

Letztes Wochenende stand ein Marktbesuch mit Fred und Jonas auf dem Programm. Besonders Samstag kann man dort immer sehr gut Kleidung kaufen, denn da kommen immer die neuen Pakete der Altkleidersammlung aus Amerika und Europa an...

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Lang, lang ist's her

Lange ist es her, seit dem letzten Blogeintrag. Viel passiert ist aber nicht. Die Schule hat sich im Laufe der ersten Woche immer weiter gefüllt, wobei laut Schulleitung unsere Malerarbeiten einen Beitrag zur Anzahl der Neuanmeldungen geleistet haben. Von der alten Belegschaft sind nur noch zwei Lehrer übrig, dem Rest wurde gekündigt und einzelne – wie im Falle der stellvertretenden Schulleiterin – sind aus persönlichen Gründen gegangen, vermutlich zu einer anderen Schule. Dafür wurden aber auch genug neue, sehr gute Lehrer eingestellt, die über viel Erfahrung verfügen. Auf Reception und Nursery, die zusammen die Vorschule bilden, wird besonderen Wert gelegt. Da die Eltern den Fortschritt der Schule Anhang des Fortschritts der kleinsten Schüler beurteilen würden. Und da die Schule im Moment auf Vordermann gebracht werden soll, sind dort nun mit Meryem insgesamt vier Lehrerinnen am Werk...

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Malerarbeiten beendet, Schule bunt

Knapp war’s, aber es hat gepasst: Gestern Abend um 20 Uhr sind wir mit dem Streichen fertig geworden. Fünf Räume in fünf Farben, hell und groß sind sie jetzt. Das Schöner-Wohnen-Team wäre stolz auf uns. Unsere Kollegen sind es jedenfalls, denn unsere Arbeit kam sehr gut an. Unser Chef hat sich gefreut wie ein kleines Kind und wäre am liebsten nochmal zur Schule gegangen, um in einem der Räume unterrichtet zu werden. Unsere Kollegen glauben nun, wir seien neben unserem Lehrerdasein auch ausgebildete Maler und auch Eltern und Schüler waren angenehm überrascht – zumindest uns gegenüber. :-P...

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Alltags-Serie, Teil Zwei: Essen und Einkaufen

Es gibt in Malawi zwei große Supermarktketten. Die malawische Kette Peoples, die recht viele Filialen in allen mittelgroßen bis großen Städten betreibt, und die südafrikanische Shoprite-Kette, die nur je eine Niederlassung in Lilongwe und Blantyre hat. Shoprite hat in Südafrika das Image des schmuddeligen Billigladens, hier kaufen dort nur die obersten Einkommensschichten ein. Dementsprechend ist auch alles nicht ganz billig. Nach frischer Milch und Sahne sucht man aber auch da lange, und wenn man sie findet muss man dafür mindestens das Doppelte des deutschen Preises zahlen. Dasselbe gilt für Käse. 500g Gouda können locker 20 bis 30 Euro kosten...

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Wir schwingen die Pinsel

streichen1 Nachdem wir bei unserem Besuch in Lilongwe Geld von unserer Entsendeorganisation für den Kauf von Wandfarbe bekommen haben, wollten wir am Montag eigentlich voller Tatendrang loslegen. Fünf Klassenzimmer sollten erst mit einer deckenden weißen Grundierung übermalt und dann in grundschülerfreundlichen Tönen gestrichen werden. Doch weil kein Diesel aufzutreiben war, konnten wir die Farben nicht abholen. Malerwerkzeuge hatten wir auch noch nicht. So blieb für uns nach dem Ausräumen der Zimmer erstmal keine Arbeit mehr. Awa hat jemand mal zu uns gesagt. Africa wins again...

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