Samstag, 10. Oktober 2009 um 19:57 Uhr

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Malawi vs. Elfenbeinküste

Am Donnerstag waren wir am Stadion, um Fußballtickets zu kaufen. Es gibt vier Kategorien: Auf der Riesentribüne für 500 Kwacha (2,50 €), auf einer besseren Tribüne für 2.500 Kwacha (12,50 €), auf der überdachten Tribüne (5.000 Kwacha, 25 €) und im VIP-Bereich (10.000 Kwacha, 50 €). Wir haben uns für die 2.500er-Tickets entschieden, nachdem wir von einer sehr netten Malawierin vorher durchs Stadion geführt wurden. Die Riesentribünen reichen nämlich vom Boden bis weit in den Himmel und man muss sieben bis acht (!) Stunden vorher da sein, wenn man einen halbwegs tollen Platz ergattern möchte. Ohne Dach im Sonnenschein wohlbemerkt. Für unsere Tickets mussten wir lediglich eine Dreiviertelstunde vorher da sein.

Am Freitag sollte es ein neues Meeting geben. Eigentlich irgendwann morgens. Als wir beim Büro unseres Chefs waren hatte der aber schon ein anderes Meeting. Also draußen warten. Plötzlich kam er rausgestürmt, wünschte uns im vorübereilen einen guten Morgen, verschwand in seinem Auto – und war weg. Also wieder warten. Ich kann in der Zwischenzeit noch nicht einmal Viren entfernen, denn die CDs mit den Betriebssystemen sind weiterhin unauffindbar. Dafür ist jetzt unser Haus wieder sauber und ich habe eine Übersicht mit möglichen Internetanbietern für BACOMA erstellt. Hält sich in Grenzen und hat preislich einen großen Spielraum: Von 250 bis 5.300 € im Jahr.

Das Meeting wurde später auf 14 Uhr angesetzt. Fünf Minuten vorher kam Simon, der Chef, zu uns, um mit uns zu plaudern. Als wir gegen halb drei in sein Büro gingen (wir hatten ja eigentlich ein Meeting geplant), wurde ihm von seiner Sekretärin mitgeteilt, dass ein anderes Meeting ansteht. Das war also zuerst dran. Danach endlich wir (um 15 Uhr). Das Treffen hat sich über fast zwei Stunden hingezogen und wir mussten feststellen, dass die beim letzten Mal vereinbarten Aufgaben so gut wie nicht erledigt wurden. Es geht um den Stundenplan während den Sommerferien (in denen dieses Jahr unterrichtet werden soll).

Das sind David und ich übrigens in unserer „Arbeitskleidung“:

David und ich im Anzug

Am Abend haben wir der netten Backpacker-Lodge-Bar Doogles erneut einen Besuch abgestattet. Und heute war, was uns schon wieder eine volle Bude bereitete: Das Länderspiel Malawi gegen Elfenbeinküste hier im Stadion in Blantyre. Elf Freiwillige aus Lilongwe, Mulanje und Blantyre waren somit zur Unterstützung im Stadion. Genutzt hat es nur bedingt. Die beiden Nationalmannschaften haben jeweils einen Ball im gegnerischen Tor versenkt. Eigentlich war das malawische Team besser (hier spricht der Fußballfachmann!), hat aber viele viele Chancen verschenkt. Naja, osandandaula. War ein WM- und Afrikacup-Qualifikationsspiel. Beides muss sich Malawi jetzt wohl abschreiben. Bilder gibt’s übrigens wie immer bei Flickr:

Morgen früh schmeißen wir unsere Gäste raus und fahren in den Liwonde National Park zum Tiere-Zählen. Ja richtig! Es gibt vergünstigten Eintritt und man zieht mit einer Gruppe durch den Park, die Statistiken über die Anzahl der Tiere erstellt. Ziemlich cool :-)

© Johannes Schäfer - http://johannes-in-malawi.de

http://johannes-in-malawi.de/2009/10/10/malawi-vs-elfenbeinkueste/

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Orte Blantyre
Veröffentlicht Samstag, 10. Oktober 2009 um 19:57 Uhr
Kategorien Büroarbeit, Gedanken, Stadtgespräche
Stichworte Bar, Computer, Fußball, Zeit
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Zwei Kommentare zu diesem Bericht:

  1. Johannes
    Johannes vor 3 Jahren

    Jeden Tag :-) Wobei die Krawatte nicht immer dabei ist...

  2. Hendrik v. Raven
    Hendrik v. Raven vor 3 Jahren

    Hübsches Bild :-)
    So läufst du da jeden Tag rum? Vorallem: Laufen die anderen da auch alle so rum? Irgendwie eine komische Vorstellung
    Einschub: Ich find's schick! =) (Charlott)
    Gruß, Hendrik


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