Dienstag, 29. September 2009 um 17:29 Uhr
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Der Klempner und das Post Office
Gleich vorne weg: Wir haben heute wieder nicht so richtig gearbeitet. Mit Grenna haben wir unsere Ziele für dieses Jahr besprochen und nachmittags habe ich noch herausgefunden, dass sich der Virus auf den Computern nicht entfernen lässt und die Systeme neu aufgesetzt werden müssen...
Bei uns war heute der Klempner, weil die Wasserhähne am Spülbecken zu kurz sind (also nur so grade eben übers Becken reichen). Außerdem tut einer nicht. Der Klempner kam allerdings ohne Werkzeug, hat den einen (bisher nicht funktionierenden) Wasserhahn abgeschraubt und siehe da: Es kam Wasser raus. Allerdings nun aus einem Loch in der Wand und fast kochend heiß. Nur das Verlängerungsstück passte leider nicht und so musste der alte Hahn wieder drauf, was nicht ganz einfach war. Der Klempner konnte nicht herausfinden wo das Wasser abgestellt werden kann und so musste er versuchen, den Hahn in ein Loch in der Wand zu schrauben, aus dem ununterbrochen brühend heißes Wasser herausströmt (das Becken war kurz vor dem Überlaufen). Ging natürlich nicht. Ich bin schnell ins Bad gerannt und hab den Heißwasserhahn bei der Dusche aufgedreht, sodass in der Küche weniger Wasser kam. Mit einem paar unserer Gartenhandschuhe gelang es schließlich den Wasserhahn ohne Verbrennungen einzuschrauben und das Wasser zu stoppen. Gebracht hat die Aktion letztendlich nichts, die Wasserhähne sind nicht länger als vorher.
Danach haben David und ich uns wieder unserem Garten am neuen Haus gewidmet. Wir haben nach Jonas Idee ein Loch gegraben und mit Steinen ausgelegt, wo wir zukünftig unseren Müll verbrennen (müssen). Außerdem haben wir einen Teil des Laubs zusammengefegt und vergraben, in der Hoffnung, dass tolle Erde daraus wird ![]()
Vorhin sind wir mit dem Fahrrad zum Post Office gefahren. Im Gepäck einen Brief von David in die Dominikanische Republik (die die Frau am Schalter nicht kannte) und einen von mir nach Deutschland. Der Brief nach Deutschland kostet 330 Kwacha (1,65 €), was wegen der 75-, 20-, 10- und 5-Kwacha-Briefmarken für ein kleines Rechenproblem am Schalter führte. Schließlich bekam ich eine passende Kombination nach einigen Minuten Taschenrechnertippen. Für den Brief nach Südamerika hingegen gab es keine 75-Kwacha-Marken mehr, weshalb er jetzt komplett mit elf 20ern und einer 10er-Briefmarke zugeklebt ist ![]()
Auf dem Rückweg habe ich zweimal die Kette und eine Pedale verloren.
http://johannes-in-malawi.de/2009/09/29/der-klempner-und-das-post-office/
Informationen
| Orte | Blantyre |
| Veröffentlicht | Dienstag, 29. September 2009 um 17:29 Uhr |
| Kategorien | Büroarbeit |
| Stichworte | Brief, Computer, Klempner, Müllverbrennung, Viren, Wohnsituation |















Caro vor 3 Jahren
der letzte satz toppt die vorigen absätze um längen... herrlich :D
Johannes vor 3 Jahren
Man spricht ihn ganz englisch: Blänteier :-D
Liebe Grüße,
Johannes
Nike vor 3 Jahren
Hey Johannes!! Ich hab grade erst deinen Block entdeckt (jaa, ich schäme mich) und alles auf einmal gelesen ^^ Klingt interessant... Und witzig ;) Jetzt würde mich dann aber doch mal interessieren, wie man deinen Ort ausspricht. Viel Erfolg mit den Computern ;) Und ich wünsch dir viel Spaß und so! LG Nike