Montag, 28. September 2009 um 20:01 Uhr

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Pommes, Regen, Stadtrundfahrt

Heute war – wer hätte es auch anders erwartet – mal wieder kein Arbeitstag. Stattdessen sind wir auf Sightseeing-Tour gefahren, und zwar – weil alle zur Verfügung stehenden Autos doch nicht zur Verfügung standen oder kaputt waren – mit dem Minibus. Aber das einzige große Ziel war die Blantyre Mission Church, von der ich Fotos bei Flickr hochgeladen habe.

Anschließend bin ich mit dem Fahrrad den Berg hoch zum TTC gefahren, um die Cola abzutrainieren, die hier verführerisch billig ist. Ein Weißer auf dem Fahrrad, das war schon komisch, aber dann auch noch in Sportsachen und nicht um des Fortkommens sondern um der Anstrengung willen, das fanden die meisten dann ziemlich lustig. Manche haben mich angefeuert, einige nur die Daumen hochgestreckt, viele haben mich ausgelacht und einer hat mich im Spaß sogar gefragt, wovor ich denn Angst hätte und wegfahren würde.

Wieder zu Hause haben wir Pommes gemacht. Konkret heißt das: Kartoffeln geschält und in Pommes-Form geschnitten, um dann festzustellen, dass ja gar keine Fritteuse da ist. Aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch, und so haben wir mit einem Metallsieb, einem halben Liter Speiseöl, einem niedrigen Topf und einer Herdplatte auf Stufe vier von sechs eine Pommesbude Marke Eigenbau kreiert. Das Resultat konnte sich sehen und dank Heinz-Ketchup-Imitat auch schmecken lassen.

Unsere Fritteuse

Nach den Pommes dann etwas, das wir überhaupt nicht erwartet hätten: Regen! Mitten in der Trockenzeit sollte es den eigentlich gar nicht geben, aber für fast zehn Minuten war die Natur stärker als die Erfahrung...

Achja: Und die Bauarbeiten an unserem Haus haben immer noch nicht begonnen :-(

© Johannes Schäfer - http://johannes-in-malawi.de

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Orte Blantyre
Veröffentlicht Montag, 28. September 2009 um 20:01 Uhr
Kategorien Nicht kategorisiert
Stichworte Fahrrad, Kochen, Minibus, Pommes, Regen, Sightseeing, Wohnsituation
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Ein Kommentar zu diesem Bericht:

  1. Angelika
    Angelika vor 3 Jahren

    Hallo Johannes!
    Nachdem ich von deiner Mutter erfahren habe, dass es dir gut geht, bin ich heute zum 1. Mal auf deine Website gegangen und habe sämtlich bisherigen Berichte gelesen. Das klingt ja alles zum einen höchst spannend, zum anderen natürlich auch sehr abenteuerlich und so ganz anders (manches ist mir aus unserem Südafrikaurlaub bekannt, vieles ist aber auch total neu) als hier. Not macht ja bekanntlich erfinderisch: die Pommes sehen mehr als appetitlich aus. Ich wünsche euch dann auch viel Erfolg beim Anlegen des Gartens-eine der vielen Herausforderungen, die auf dich warten.
    Ich stöbere z. Z. übrigens in sämtlichen Homepages herum, alles sehr interessant (Tamara hat ja in Montana auch eine, allerdings trotz optimalem Internetzugang praktisch keine Zeit, an den Computer zu gehen, da sowohl die Tage unter der Woche als auch am Wochenende mit Schule und Sport belegt sind.
    Dir erst einmal alles Gute-bis demnächst - Gruß
    Angelika K.


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