Montag, 7. September 2009 um 21:36 Uhr
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Kumbali Village und The Black Missionaries
Obwohl der letzte Beitrag noch immer nicht veröffentlicht werden konnte, hier ein neuer
Das Internet ist immer noch unbeständig und langsam, wir müssen alle zusammen mit einer 56kbit-Leitung auskommen.
Am Sonntagmorgen konnten wir etwas ausschlafen und sind dann zum Kumbali Cultural Village gefahren, das etwas außerhalb von Lilongwe liegt. Dort kann man in Lehmhütten wohnen, die für sehr viele Malawier noch immer zum Standard gehören. Daneben mit Sichtschutz versehene Plumpsklos, von fließend Wasser keine Spur.
Auf dem Dorfplatz gibt es (hauptsächlich wohl für Touristen) die Möglichkeit zum landestypischen frühstücken, das wir dort auch genossen haben. Zwar gab es Toast und frittierte Eier, aber auch Maisbrei und eine leicht scharfe Tomatensoße, die dazu gegessen wurde. Außerdem Guavensaft im Tetrapak
Madonna war auch schon zweimal dort, als sie in einer nahe gelegenen Luxuslodge übernachtet hatte, um ihre Kinder zu adoptieren (besser: auszusuchen).
Viele Handwerker, zum Beispiel Schnitzer, Töpfer und Maler aus dem Dorf stellen dort auch ihre Werke zum Verkauf, allerdings bekommt man die Produkte auch günstiger auf dem Markt.
Vom Kumbali Village aus sind wir direkt zu einem sogenannten „Kulturtreffpunkt“ gefahren, an dem ein Konzert der „Black Missionaries“ stattfand. The Black Missionaries sind eine beliebte Reggae-Band aus Blantyre in Malawi, die häufig auch in Südafrika auftreten. Die Stimmung war phänomenal, nach und nach hat sich der Platz gefüllt und die Malawier können echt entspannt feiern. Viel Gras war in der Luft ![]()
Obwohl das Konzert eigentlich um 13:30 beginnen sollte, mussten wir noch eine halbe Stunde auf den Soundcheck warten, als wir gegen 15 Uhr ankamen. Das ist Malawi
Nach zwei Vorbands (gewechselt hat nur der Sänger, die Band war die der Black Missionaries) spielte dann die Hauptband.
Etwas in Acht nehmen mussten wir uns dann, als es dunkel wurde. Dann gab es einzelne Versuche, uns etwas zu klauen. Aber eine nette Malawierin hatte sogar ihren Freund vernachlässigt, um uns von sich aus (!) zu helfen („I must protect them now“) und hat uns immer aufmerksam gemacht, wenn irgendjemand um uns herum böse Absichten hatte. So ist uns dann nichts passiert!
Heute hat der Tag dann wieder mit Chichewa-Lessons angefangen. Es wird immer schwieriger, wir kommen alle kaum noch mit. Aber wir können grüßen und sagen, dass wir nicht verheiratet sind ![]()
Mehr, sobald es das Internet zulässt... Liebe Grüße,
Johannes
http://johannes-in-malawi.de/2009/09/07/kumbali-village-und-the-black-missionaries/
Informationen
| Orte | Kumbali Lilongwe |
| Veröffentlicht | Montag, 7. September 2009 um 21:36 Uhr |
| Kategorien | Gedanken, Reiseberichte, Vorbereitung |
| Stichworte | Chichewa, Frühstück, Kumbali, Lehmhütten, Reggae, The Black Missionaries |















Charlott vor 3 Jahren
Hey Johannes,
klingt ja alles doch ganz gut! Ich hoffe, du hast Spaß, da unten. Wie sind eigentlich so die Temperaturen und das Wetter?
Viele liebe Grüße und pass auf dich auf!
Charlott
Ursula vor 3 Jahren
Hey Johannes,
das hört sich alles ganz spannend an. Offensichtlich taucht man in Malawi von jetzt auf gleich und mit Haut und Haar in eine völlig andere Welt ein. Hat man überhaupt Zeit, sich allmählich daran zu gewöhnen? Passt auf Euch auf!
Liebe Grüße aus dem beschaulichen, unaufregenden, jetzt aber wieder sonnigen Pliezhausen, M.