johannes schäfer weltwärts malawi afrika blog berichte
Alle Berichte im September 2009
Sep
29
17:29 Uhr
Gleich vorne weg: Wir haben heute wieder nicht so richtig gearbeitet. Mit Grenna haben wir unsere Ziele für dieses Jahr besprochen und nachmittags habe ich noch herausgefunden, dass sich der Virus auf den Computern nicht entfernen lässt und die Systeme neu aufgesetzt werden müssen...
Bei uns war heute der Klempner, weil die Wasserhähne am Spülbecken zu kurz sind (also nur so grade eben übers Becken reichen). Außerdem tut einer nicht. Der Klempner kam allerdings ohne Werkzeug, hat den einen (bisher nicht funktionierenden) Wasserhahn abgeschraubt und siehe da: Es kam Wasser raus. Allerdings nun aus einem Loch in der Wand und fast kochend heiß. Nur das Verlängerungsstück passte leider nicht und so musste der alte Hahn wieder drauf, was nicht ganz einfach war...
Weiterlesen!
Sep
28
20:01 Uhr
Heute war – wer hätte es auch anders erwartet – mal wieder kein Arbeitstag. Stattdessen sind wir auf Sightseeing-Tour gefahren, und zwar – weil alle zur Verfügung stehenden Autos doch nicht zur Verfügung standen oder kaputt waren – mit dem Minibus. Aber das einzige große Ziel war die Blantyre Mission Church, von der ich Fotos bei Flickr hochgeladen habe...
Weiterlesen!
Sep
27
16:23 Uhr
Gestern haben wir nachgeholt, was wir letztes Wochenende nicht geschafft haben: Den Berg zu erklimmen. Allerdings heißt er Soche und nicht Michiru, der liegt woanders.
Der Berg selber ist knappe 1.600 Meter hoch und schwieriger zu besteigen, als angenommen...
Weiterlesen!
Sep
25
11:53 Uhr
Da ich noch keinen Computerunterricht geben kann (mangels Computern), wollte ich mich dann meinen anderen Aufgabenfeldern zuwenden, statt wieder einen ganzen Tag damit zu verbringen, einem Lehrer beim Unterrichten zuzuschauen. Zu diesen Aufgaben zählt die Computer in der Verwaltung auf Vordermann bringen und mich um einen Internetanschluss kümmern.
Das solle die Stellvertreterin von Simon entscheiden (der Chef, der aber im Moment auf Dienstreise ist)...
Weiterlesen!
Sep
22
16:06 Uhr
Gestern haben wir unseren freien Tag genossen. Bisher hatten wir eigentlich nur freie Tage, aber gestern war offizieller Feiertag (nämlich das Ende vom Fastenmonat Ramadan). Das haben wir genutzt, um mit dem Minibus ins Stadtzentrum von Blantyre zu fahren und auf dem Markt einzukaufen. Noch größer als der Markt in Lilongwe und mindestens dreimal so viel los! Jeder Verkäufer hatte natürlich die besten Tomaten und die billigsten Bananen, aber wir sind uns sicher, dass wir trotz langem Handeln immer noch viel zu hohe Preise bezahlen mussten...
Weiterlesen!
Sep
20
21:54 Uhr
Für gestern hatten wir geplant, den Michiru zu besteigen, einen Berg ganz in der Nähe. Ist aber ins Wasser gefallen, weil Meryem Malaria hat. Stattdessen wurden wir von Simon, dem Blantyre-Chef von BACOMA, zu sich nach Hause eingeladen, um uns seiner Familie vorzustellen. Er wohnt etwa eine 20 Minuten außerhalb, auf dem Weg dorthin entlang der Straße haben wir viele Lehmhütten gesehen und fast eine Ziege überfahren, die auf die Straße gesprungen ist. Weil es keine Gehwege oder ähnliches gibt, laufen diejenigen die kein eigenes Auto besitzen – und das sind nicht wenige – eben direkt neben bzw. auf der Straße...
Weiterlesen!
Sep
18
12:08 Uhr
Endlich kann ich mich mal aus Blantyre melden! Wir sind gut hier angekommen, nach einer fünfstündigen Fahrt von Lilongwe in den Süden Malawis. Die Straße nach Blantyre ist komplett geteert, aber nicht immer in gutem Zustand. Oftmals zieren tiefe Schlaglöcher das Straßenbild, manche sogar einen halben Meter tief! Besonders nachts ist das ein Problem, weil es keine Straßenbeleuchtung gibt und viele Autos ohne Licht fahren, sodass die Fahrer oft keine Möglichkeit haben, den Schlaglöchern auszuweichen.
In Blantyre wohnen wir eigentlich zu Dritt in einem kleinen Haus mit Wohnzimmer, Küche, Bad, Abstellkammer und für jeden ein eigenes Schlafzimmer. Eigentlich...
Weiterlesen!
Sep
14
19:49 Uhr
Der letzte Tag im weltwärts-Haus neigt sich dem Ende zu! Morgen früh werden wir, die letzen vier Verbliebenen, nach Blantyre gefahren. Alle anderen sind schon an ihre Einsatzplätze gebracht worden und den ersten Rückmeldungen nach sogar erfolgreich.
Heute Mittag habe ich Wäsche gewaschen, mangels Waschmaschine von Hand. Ganz schön mühsam, aber immerhin wird selbst die dickste Jeans bei unseren 31°C in einer knappen Stunde trocken!...
Weiterlesen!
Sep
13
17:01 Uhr
So, drei Tage lang nicht mehr geschrieben. Aber es gab auch nicht wirklich viel zu berichten. Am Freitag haben wir hier beim weltwärts-Haus eine Grillparty geschmissen, für die Vertreter der Partnerorganisationen, die direkten Kollegen und die Mentoren. Und natürlich für uns
Die meisten sind auch gekommen, die Mentorin für uns Blantyre-Leute war aber leider verhindert. Dafür kennen wir den Headmaster von BACOMA schon. Er hat uns zusammen mit unserer Entsendeorganisation vorbereitet und beispielsweise die Kultureinführung übernommen. BACOMA steht für Baptists Convention of Malawi, die Organisation, bei der ich meinen Freiwilligendienst leisten werde. Vom Headmaster habe ich auch schon ein paar Details erfahren, was meine Arbeit angeht. So sollen Schüler und Lehrer im Umgang mit Computern unterrichtet werden, eine Website erstellt und die Infrastruktur gekümmert werden. Letztere besteht aber noch nicht
...
Weiterlesen!
Sep
10
22:02 Uhr
Im Chichewa-Unterricht heute Morgen kam das Kapitel kaufen und verkaufen auf dem Markt dran. Jetzt können wir uns über zu hohe Preise beschweren, und darüber, dass „mtengo wa mzungu“ (Extrahohe Preise für Weiße) berechnet werden. Der Verkäufer kann dann selbst ein Lachen nicht verkneifen und geht mit dem Preis wieder runter. Haben wir auf dem Markt erfolgreich angewandt, als wir zu dritt Zutaten für ein leckeres Chili-con-carne gekauft haben. 20 Tomaten, fünf Zwiebeln, eine Knoblauchzehe, ein Kilogramm Kidneybohnen, vier Paprika und zwei Hände voll grüner Chilischoten für 800 Kwacha (also vier Euro). Wahrscheinlich wurden wir trotzdem noch übers Ohr gehauen…...
Weiterlesen!
Sep
9
19:33 Uhr
Gestern hatten wir einen freien Nachmittag, den wir zu einer Erkundungstour durch Lilongwe genutzt haben. Mit dem Fahrrad. Unsere Entsendeorganisation hat eine ganze Palette gekauft, zwar gebraucht, aber angeblich in einem guten Zustand. Angeblich
Das Gegenteil hat sich dann im Laufe des Nachmittags erwiesen. Ein Fahrrad war schon vorher bei einer Fahrt zum nahe gelegenen Supermarkt durch die Unbeständigkeit der Kette aufgefallen (ich habe dann einen anderen Freiwilligen den Rückweg gezogen)...
Weiterlesen!
Sep
7
21:36 Uhr
Obwohl der letzte Beitrag noch immer nicht veröffentlicht werden konnte, hier ein neuer
Das Internet ist immer noch unbeständig und langsam, wir müssen alle zusammen mit einer 56kbit-Leitung auskommen.
Am Sonntagmorgen konnten wir etwas ausschlafen und sind dann zum Kumbali Cultural Village gefahren, das etwas außerhalb von Lilongwe liegt. Dort kann man in Lehmhütten wohnen, die für sehr viele Malawier noch immer zum Standard gehören. Daneben mit Sichtschutz versehene Plumpsklos, von fließend Wasser keine Spur.
Auf dem Dorfplatz gibt es (hauptsächlich wohl für Touristen) die Möglichkeit zum landestypischen frühstücken...
Weiterlesen!
Sep
5
20:44 Uhr
Zwei weitere Tage in Malawi vorbei und eine Menge erlebt: Der Freitag hat um halb acht mit einer eiskalten Dusche begonnen, den warmes Wasser scheint es hier in unserer Unterkunft nicht zu geben. Nach dem Frühstück haben wir Taschen- und Verpflegungsgeld für die nächsten beiden Monate bekommen. 100€ im Monat Taschengeld plus 80€ für Verpflegung erhalten wir Freiwillige, das ist leider mehr als die viele Malawier verdienen. Die Landeswährung ist Kwacha. 200 Kwacha entsprechen im Moment einem Euro. Ein Eurocent sind also zwei Kwacha. Trotzdem wird ein Kwacha nochmals in 100 Tambale aufgeteilt, die wir bisher aber noch nicht gesehen haben. ...
Weiterlesen!
Sep
4
21:32 Uhr
Donnerstag, 4. September 2009, 15:00 Uhr. Wir sind fast eine Viertelstunde früher als geplant in Lilongwe, der Hauptstadt Malawis, gelandet. Vor uns wurde ein hoher Staatsbeamter vom Piloten mit Handschlag verabschiedet und vom Rollfeld eskortiert, dann waren auch wie an der Reihe. Visum für 30 Tage, innerhalb der wir die Ein-Jahres-Aufenthaltserlaubnis beantragen können. Bis auf einen Koffer ist sogar alles mitgekommen...
Weiterlesen!